Namibia - Botswana - Simbabwe 2026


Namibia zum Dritten! Das Land lässt uns nicht los. Im März 2026 sind wir wieder da und fahren von Windhuk aus über Sossusvlei und Swakopmund zum Etoscha-Nationalpark. Anschließend geht es durch den Caprivi-Zipfel zum Chobe Natonalpark (Botswana) und schließlich zu den Viktoria Fällen in Simbabwe. Von Victoria Falls aus fliegen wir zurück nach Deutschland.


Sossusvlei


Das Sossusvlei liegt inmitten des Namib-Naukluft-Nationalparkts. Es ist eine von Sanddünen umschlossene Salz-Ton-Pfanne, die nur ganz selten Wasser führt. Im Deadvlei kommt nie Wasser an, die hier stehenden Kameldornbäume sind abgestorben und rund 500-800 Jahre alt. Wer nach Namibia kommt, sollte Sossusvlei besuchen. Die rötlich gefärbten Dünen bieten ein außergewöhnliches Farbenschauspiel.

Sterne über Namibia


In Sossusvlei ist der Sternenhimmel besonders beeindruckend. Man sieht die Milchstraße, das Kreuz des Südens und die beiden Magellanschen Wolken mit bloßem Auge. Die nachfolgenden Aufnahmen sind einfach belichtet, also nicht mit mehreren Aufnahmen zusammengesetzt. Alle Aufnahmen erfolgten bei 24mm, 20 s bei f1.4 und ISO 1600.

Von Sossusvlei nach Swakopmund


Die Fahrt von Sossusvlei nach Swakopmund ist aufgrund der unzureichenden Straßenverhältnisse schwierig, aber es lohnt sich.

Walvis Bay und Sandwich Harbour


Wer eine Rundreise durch Namibia macht, kommt an Swakopmund und Walvis Bay nicht vorbei. Am Vormittag stand die Bootstour zu den Seehunden auf dem Programm, am Mittag machten wir eine Dünenrallye zum Sandwich Harbour. Die war sehr schön. Man fährt auf Sand zwischen Atlantik und Wüste, ein unvergessliches Erlebnis.

Etosha-Nationalpark


Es ist Ende März in Namibia, also am Ende der Regenzeit. In diesem Jahr hat es im Etosha-Nationalpark besonders viel geregnet. Teilweise steht das Wasser noch auf den Wegen. Etosha ist ungewöhnlich grün. Die Tiere haben deshalb die Wasserstellen nicht nötig. Die Tierbeobachtung ist dadurch schwieriger. Wir haben dennoch einiges vor die Linse bekommen:

Okawango


Wir sind im Norden von Namibia angekommen. Der Okawango ist der Grenzfluss zu Angola. Die Regenzeit hat es in diesem Jahr gut gemeint mit Afrika. So führt der Okawango mit einem Pegel von 6 m deutlich Hochwasser. Unsere Lodge können wir nur mit dem Boot erreichen. Wilde Tiere haben wir auf dem Okawango leider nicht gesehen. Sonnenunter- und Aufgang während einer Bootsfahrt haben aber auch ihren Reiz.

Sambesi und Chobe-Nationalpark (Botswana)


Auch der Sambesi führt deutlich Hochwasser. Unsere Tour erreicht nun Botswana. Hier heisst der Fluss Chobe, nach ihm ist der gleichnamige Nationalpark benannt. Im Chobe-Nationalpark unternehmen wir eine Fluss-Safari und eine Frühsafari im Geländewagen. Im Chobefluss gibt es jede Menge Krokodile (Nil Krokodile) und Hippos.

Victoria Falls (Simbabwe)


Höhepunkt unserer Reise: die Viktoria Fälle in Simbabwe. Hier stürzt der Sambesi 110 m in die Tiefe. Ein gigantisches Schauspiel, zumal der Sambesi bei unserem Besuch Hochwasser führt. Am besten sieht man die Wasserfälle vom Helikopter aus. Helikopter-Rundflüge sind hier gut buchbar. 15 Minuten kosten 200 USD pro Person. Nicht billig, aber es lohnt sich. Wir sind auch den Wanderweg entlang der Fälle gegangen. An 15 Aussichtspunkten kommt man den Wassergewalten recht nah. Allerdings ist die Gischt so gewaltig, dass man durch und durch nass wird. Vor lauter Nebel kann man kaum etwas erkennen. Die Fotokamera lässt man besser im Auto. Wir hatten eine kleine wasserdichte Actioncam dabei. Deren Bilder sind aber nicht so gut.